Lokalsport

Pleite gegen Syke beendet alle Meisterträume
Basketball (rh). Das war wohl das Aus für die SG Rusbend/Bückeburg im Titelkampf der Bezirksliga. Wie schon in Syke, so erwies sich der TuS auch diesmal als der große Spielverderber. Sowohl Syke als auch der SC Langenhagen stehen jetzt mit je zwei Niederlagen weniger auf dem Konto deutlich besser da als die SG, die nur noch ein kleines Wunder ganz nach vorne bringen könnte.
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Fassungslosigkeit: Die SG Rusbend/Bückeburg unterlag gegen den TuS Syke 49:58 und hat nun nur noch theoretische Chancen auf die Bezirksliga-Meisterschaft. Foto: ph
Bezirksoberliga Herren: UBC Hannover – TuS Lindhorst 85:63 (40:26). Es war ein schwaches Gipfeltreffen. Der UBC spielte kaum besser als beim Hinspiel in Lindhorst, trat allerdings diesmal als Einheit auf. Der TuS dagegen enttäuschte auf ganzer Linie. Bereits bei den ersten Aktionen war zu erkennen, dass die ersatzgeschwächte Lindhorster Mannschaft keinen guten Tag erwischt hatte. Mühsam quälten sich die Gäste in das Spiel, suchten verzweifelt nach dem Spielfluss und fanden ihn fast durchgehend bis zur Schlusssirene nicht. Es fand so gut wie kein Passspiel statt, und wenn, dann endete es meistens mit einem Turn-over oder einem Fehlwurf. Alexander Weinert, Sebastian Glänzer und Marc Hamann schafften es wenigstens phasenweise, ihr Spiel in den Griff zu bekommen; Oleg Burhanau bemühte sich um konstruktiven Aufbau, meist ohne zählbaren Erfolg. Schon oft kam der TuS holprig in ein Spiel, schaffte es dann aber immer nach einiger Zeit, den Rhythmus zu finden. Das gelang am Samstag in Hannover nicht. Bis auf zwei kurze Phasen im dritten und vierten Viertel strahlte die Mannschaft weder Sicherheit noch Gefahr aus. Zu viele Spieler versuchten es auf eigene Faust, ohne Erfolg. Trotz der Niederlage bleibt der TuS weiter Tabellenführer vor dem UBC. Als Entschuldigung ist vielleicht neben dem Fehlen von Leistungsträgern anzumerken, dass mehr als die halbe Mannschaft grippekrank in dieses Spiel gegangen ist.

TuS: Hamann 18, Weinert 18, Glänzer 11, Schierhorn 7, Sädtler 4, Oleg Burhanau 2, Gliem 2, Herber.

Bezirksliga Herren: SG Rusbend/Bückeburg - TuS Syke 49:58 (25:33). Es war ein Spiel der Abwehrspezialisten auf beiden Seiten. Weder die SG noch der TuS schafften es in der ersten Halbzeit, den freien Weg zum Korb oder den Platz für einen gezielten Wurf zu finden. So gut beide Mannschaften in der Defensive arbeiteten, so schwach war das, was sie vorn produzierten. Für Trainer, die in der Regel die Abwehr bevorzugen, sicher ein gutes Spiel, für die Zuschauer weniger. Die SG musste in diesem wichtigen Spiel auf die erkrankten Michael Plass und Lars Schierhorn verzichten. Besonders Schierhorn (er spielt als Jugendspieler mit Doppellizenz auch eine Klasse höher für Lindhorst) und seine durchschnittlich 25 Punkte pro Spiel wurden stark vermisst. Bereits am Samstag hatte sich Lars Schierhorn beim UBC für Lindhorst stark angeschlagen über das Feld gequält und war mit sieben Punkten deutlich unter seiner Marke geblieben. Mit einem 10:0-Lauf kurz vor der Halbzeitpause durchbrach der TuS Syke für einen Moment die SG-Abwehrbarriere und dieser Vorsprung sollte dann auch am Ende des Spiels den Sieg für die Gäste bringen. Eine bittere Niederlage für die SG, die so nur noch auf ein Wunder hoffen kann.

SG: Vucic 15, Schmidt 10, Buurman 8, Mennecke 8, Brandes 6, Stephan März 2, Claes, Feld.

SW Garbsen – TuS Lindhorst II 96:57 (61:44). Als krasser Außenseiter angereist, spielte die TuS-Reserve drei Viertel lang eines ihrer besten Spiele in der Rückrunde. Mit viel Kampf stemmten sich die Gäste gegen das körperbetonte dynamische Spiel der Gastgeber, die ihre Punkte in der ersten Hälfte fast ausschließlich durch Fast-Breaks erzielten. Hier lag die große Schwäche des TuS. Immer wieder wurde Lindhorst nach eigenem Korbversuch von den schnellen Angreifern des Gastgebers überrascht. Das führte zu leichten Körben. Im Angriff hatte der TuS sehr gute Phasen. Dominik Cwik und Felix Gliem konnten sich am Brett durchsetzen und Tim Rokohl glänzte mit seinen Halbdistanzwürfen. Im vierten Viertel war die Kraft verbraucht. Als Lindhorst erkannte, dass man nicht mehr heran kommen würde, gab man das Spiel verloren.

TuS II: Dörge 6, Radevic 11, Glass, Cwik 10, Gliem 12, Rasch 12, Rokohl 6.
Artikel vom 08.03.2010 - 23.00 Uhr

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