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„Service – das ist unsere Stärke!“

Engern. „Service, Service, Service – im Überlebenskampf mit den Großen der Branche können wir uns nur behaupten, wenn wir einen umfangreichen und exzellenten Kundenservice anbieten“, weiß Kerstin Kuhlmann. Dabei kann die Firma Fritz Kuhlmann in Engern auf eine 105-jährige Erfahrung zurückblicken.

„Service ist alles“, betont Sabine Hofmann von „World of Video“. pk
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Mehr Verkauf, weniger Verleih

Rinteln. Von einst drei Videotheken in Rinteln ist eine übrig geblieben: die „World of Video“-Filiale von Sabine und Peter Hoffmann in der Stoevesandstraße 7. Seit nunmehr 32 Jahren sind die Hofmanns im Geschäft: 1983 eröffneten sie ihre Videothek in Bösingfeld, zwei Jahre später verlagerten sie ihren Standort nach Rinteln. Viele unserer Kunden aus dem Extertal sind uns treu geblieben, viele sind neu dazu gekommen, sagt Sabine Hofmann im Gespräch mit unserer Zeitung: „Es gibt in der Region ja kaum noch andere Videotheken.“ Und dafür gibt es freilich Gründe.

Beate Koß führt das an der Langen Straße angesiedelte „Quick Schuh“-Fachgeschäft. bus
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Tradition in der dritten Generation

Bückeburg. „Wenn man etwas bewegen will, muss man sich engagieren“, sagt Beate Koß. Heutzutage reiche es für die Führung eines Betriebes bei Weitem nicht mehr aus, lediglich morgens die Ladentür aufzuschießen, erklärt die Inhaberin des unter der Adresse Lange Straße 8 angesiedelten „Quick Schuh“-Fachgeschäfts.

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Großstadt-Charme

Rinteln. Aufgewachsen ist sie zwischen Kartons und Nähgarnrollen in der Bekleidungsfabrik der Großeltern Irmgard und Heinz Tiefensee in Bad Eilsen und auf der Krabbeldecke in den Läden der Eltern Medea und Manfred Tiefensee. Heute führt Nicole Tiefensee die Geschäfte in Rinteln und Bückeburg seit dem Jahr 2013 in der dritten Generation. „Ich werde dabei von meiner Mutter Medea, die auch die Namensgeberin für die beiden Läden ist, noch liebevoll unterstützt“, erklärt Nicole Tiefensee, die nach der Schule und einem einjährigen Auslandsaufenthalt in Italien schon in jungen Jahren mit in die Geschäfte einstieg.

Claudia und Ulrich Döpke führen Schuh-Peters in der dritten Generation. peb
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Schöne Schuhe – Glücksgefühl

Rinteln. „Als ein erfolgreiches mittelständiges Unternehmen trägt Ihr Geschäft zur Attraktion und Belebung der Rintelner Fußgängerzone bei“, mit diesen Worten gratulierte Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz zum 75-jährigen Geschäftsjubiläum. Das war vor fünf Jahren. Heute kann Schuh-Peters auf eine 80-jährige Geschäftsgeschichte zurückblicken. Claudia und Ulrich Döpke führen den Laden schon in der dritten Generation.

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„Und was nicht da ist, kann ich bestellen“

Hattendorf. Seit 20 Jahren gibt es das Atelier Taborsky inzwischen im Auetal – bislang an drei verschiedenen Standorten, aber immer mit dem gleichen Sortiment und einer freundlichen Geschäftsinhaberin mit einem Herz für Kinder. Schreib- und Bürobedarf, Schulsachen vom Füller bis zum Collegeblock, Geschenkartikel, Kurzwaren und vor allem Wolle bietet Annemarte Taborsky in ihrem Geschäft an der Hattendorfer Straße 28 an.

Krwativer Hingucker: Eine Apotheke thematisiert Fußpilz.
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Nicht wahllos vollstopfen

Rinteln. Tote Fliegen im Schaufenster, verdreckte Scheiben und Staub zwischen den ausgestellten Waren, „das geht gar nicht“, erklärte die Bonner Designerin Andrea Heppe in einem Vortrag für Schaumburger Einzelhändler zum Thema „Schaufenster als Visitenkarte“. Die Fachfrau berät Geschäftsleute rund um das Thema „Visual Merchandising“ und sollte im Prinzenhof im Rahmen der Aktion „Kauf hier“ gute Tipps geben, wie man speziell die Wirkung von Schaufenstern optimieren kann.

Sparkassen-Mitarbeiter Werner Nickel (M.) begrüßt die Zuhörer und Referentin Andrea H. Heppe (h. l.). tol
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Schaufenster als Visitenkarte: Die Sinne ansprechen

Rinteln. Der erste Eindruck entscheidet, und die Wahrnehmung ist angesichts der allgemeinen Reizüberflutung nur kurz. Also muss das Schaufenster des Geschäfts auffallen, damit der potenzielle Kunde hineinschaut, und so attraktiv, dass er auch hineingeht.

Immer ein Lächeln im Gesicht gehört zu den Erfolgsrezepten: Karin Reichenberg (r.) und Jutta Schnase verbreiten bei der individuellen und persönlichen Beratung gute Laune. peb
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Gute Laune als Erfolgsrezept

Rinteln. Erst Kretschmer, dann Lohse und Wurm und jetzt König – der kleine Laden für Schreibwaren, Geschenkartikel und Zeitschriften in der Klosterstraße hat eine lange Tradition.

Lichtblick: Das Schild-Center zählt zu den letzten klassischen Kaufhäusern weit und breit. bus (2)
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Klassisches Kaufhaus – modernes Angebot

Bückeburg. Dass das Schild-Center weithin eine Besonderheit darstellt, ist vielen Bückeburgern vermutlich auf Anhieb nicht bewusst. Hier gehört das stadtbildprägende Gebäude mit der Adresse Lange Straße 70 bis 72 gleichsam zu den Selbstverständlichkeiten. Ein Dino der Geschäftswelt gewissermaßen. Dabei kommt das letzte klassische Kaufhaus weit und breit durchaus zeitgemäß daher. „In den zurückliegenden Jahren haben wir vor allem das Sortiment der Jungen Mode stark erweitert“, erläutert Astrid Lihra-Kurtz.

Anruf genügt: Lebensmittel werden nach telefonischer Bestellung ins Haus geliefert. peb (2)
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Lieferservice fast ohne Resonanz

Rinteln. Ob vom Italiener, Griechen, Kroaten, Chinesen, ob Essen auf Rädern oder Partyservice – in Rinteln und den Ortsteilen gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, sich mit Essen beliefern zu lassen. Aber wie sieht es mit Gütern des täglichen Bedarfs aus?

Ob Trikotwerbung oder Bandenwerbung – um den Spielbetrieb finanzieren zu können, müssen die Sportvereine auf die Unterstützung von Sponsoren hoffen. ph/peb
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Sponsoring überlebenswichtig

Rinteln. Werbung auf Trikots, Werbung in Vereinszeitungen, Werbung in Programmheften zu Veranstaltungen, Werbung in Jubiläumsschriften, Werbung auf Vereinsfahrzeugen, Bandenwerbung auf den Sportplätzen, Werbung auf Bannern bei Turnieren und Schauveranstaltungen – ohne ein Sponsoring durch lokale Unternehmen und Händler können die Vereine kaum überleben.

Heute endet der dreitägige Ausverkauf: Zum Jahreswechsel übergibt Elvira Tofall ihr Blumenfachgeschäft an Katja Beckmann. Sie wird das Ladengeschäft im Januar einer optischen Frischzellenkur unterziehen und dann am 31. Januar wieder eröffnen. thm
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Blumenboom legt Frische-Pause ein

Luhden. 55 Jahre nach der Betriebsgründung darf man schon von Tradition sprechen – mit dem Jahreswechsel legen Elvira und Peter Tofall ihr Blumenfachgeschäft in neue Hände. Bewährte Hände, denn Katja Beckmann hat ihr Floristik-Handwerk an der Dorfstraße 6 von der Pike auf gelernt.

Zahlreiche Sonderaktionen – unser Bild zeigt einen Teil der Belegschaft während eines „Oktoberfestes“ – erhöhen die Anziehungskraft des Schuhhauses. bus (2)
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Nach Cammer zur Familie

Cammer. „Preis und Beratung sowie Qualität und Quantität müssen stimmen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können“, sagt Philipp Niemann. Der Geschäftsführer des in Cammer in fünfter Generation als Familienunternehmen geführten Schuhhauses Niemann zeichnet für die Geschicke einer Firma verantwortlich, deren Ruf weit über die Grenzen des Bückeburger Ortsteils hinausreicht.

Sorgt für strahlende Kinderaugen: „Spielmit“-Inhaberin Anja Adelt. mak
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„Einen schöneren Beruf gibt es nicht“

Stadthagen. Die Tür geht auf - und Kinderaugen fangen an zu leuchten. Deckenhohe Regale mit Plüschtieren, Malbüchern und Puzzles, bunten Autos, Ritterburgen und Puppen – die kleinen Kunden wissen gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollen. Und auch die Erwachsenen zieht „Spielmit“ an der Obernstraße in seinen Bann, vor allem jetzt in der Weihnachtszeit. Denn auf den 240 Quadratmetern des Spielwarengeschäfts gibt es fast alles, was auf den Wunschzetteln der jüngsten Stadthäger steht.

Eine große Auswahl an italienischen Weinen hat Salvatore Montaperto in seinem Ladengeschäft vorrätig – darunter auch solche, die in Fünf-Liter-Weinflaschen abgefüllt werden. wk
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„Internet ist keine Konkurrenz“

Obernkirchen. Während der stetig wachsende Internethandel vielen Fachgeschäften das Überleben schwer macht, zeigt man sich bei dem in der Bergstadt ansässigen Unternehmen „Italienische Lebensmittel Montaperto“ von dieser Entwicklung unberührt:

Kompetent in Sachen Fotografie: Markus und Kerstin Struck. tol
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Damit Fotos Freude machen

Rinteln. Das Geschäft hatte Hugo Struck schon vor drei Jahren an seinen Sohn Markus übergeben, aber zur Photokina fuhr der Senior 1996 noch selbst. Und bestaunte eine der ersten Digitalkameras: 1,2 Millionen Pixel, für 36 000 Mark. Vater Hugo und Sohn Markus Struck hatten so ihre Zweifel, ob sich die neue Technik durchsetzen würde, waren sich aber in einem Punkt einig: „Wir sind dabei.“

Apotheke jak
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„Was wir machen, das machen wir gut“

Rehren. Johannes Padberg greift gern zu Bildern, wenn er nach dem Unterschied zwischen dem Internethandel und dem Verkauf in einer Apotheke gefragt wird. Wenn ein Kunde 20 Vitamintabletten benötigt, die drei Wochen ausreichen, dann bekommt er in der Apotheke genau diese 20 Tabletten, sagt der Apotheker. Aber im Internet gibt es nur Großpackungen, die dann ewig und drei Tage lang reichen. Oder: „Ich brauche einen Schreibblock, muss aber gleich 20 davon kaufen. Was soll ich mit 19 Blöcken, die ich nicht benötige?“ Kurzum, sagt Padberg, der Internethandel nimmt den Leuten vor Ort die bedarfsgerechten Mengen weg. Und dann fällt ihm noch ein Beispiel ein, es ist das beste dieses Nachmittages: „Ich will 100 Gramm Schinken kaufen un ...

Manfred Tiefensee fordert: Agieren statt reagieren! tol
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Originalität und guter Service

Rinteln. Kauf hier – eine Aufforderung an alle, ihren Bedarf im heimischen Handel zu decken. Wie der sich gegen wachsende Internetkonkurrenz behaupten kann, erläutert mit Manfred Tiefensee (63) einer der alteingesessenen Rintelner Händler im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Persönliche Beratung hat höchste Priorität

Deckbergen. Wer in Deckbergen ein Modegeschäft eröffnet, darf nicht mit Laufkundschaft rechnen. Dafür ist der Ort einfach zu klein. Marion Waltemathe-Sasse war sich dessen zwar von vornherein bewusst, aber hat 2009 nichtsdestotrotz ein Modegeschäft in Deckbergen eröffnet: „Marions kleine Modewelt“ im Hessenweg 4, mitten im Dorf. Waltemathe-Sasse, die hauptberuflich die Geschäfte ihrer Kleiderbügelfabrik WIWA im Deckberger Unterdorf lenkt, hat sich mit dem Modegeschäft den Wunsch erfüllt, ihrer beruflichen Leidenschaft nachzugehen. Wie das auszusehen hat, davon hat die Geschäftsfrau klare Vorstellungen. Und dieses Modell kommt eben auch ohne Laufkundschaft aus.

Konkurrenz durch Online-Handel: Händler versuchen, mitzuziehen

Stadthagen. Viele Einzelhändler fühlen sich von Internetanbieter wie Zalando und Amazon in ihrer Existenz bedroht. Dies geht aus einer aktuellen Studie des niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages hervor.

Inhaberin Ilse Rosendahl betreibt die Kaffeerösterei Niemeyer in der dritten Generation. pk
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„Transparenz und Frische“

Rinteln. Beim Betreten der Kaffeerösterei Niemeyer an der Ecke Brennerstraße/Kirchplatz fühlt sich der geneigte Besucher leicht in vergangene Zeiten zurückversetzt. Die Kaffeebohnen auf dem Ladentresen werden in Holz eingelassenen Blechdosen aufbewahrt, der Kaffee wird von Hand in Tüten gefüllt und mit einer Apothekerwaage gewogen, und zahlreiche Kaffeemühlen zieren das Geschäft. Es duftet nach Kaffee, der im Nebenraum täglich geröstet wird. Aber die Kaffeerösterei besticht nicht nur mit einer schönen Atmosphäre. Denn mit Schönheit allein ist mit Kaffee sicher kein Geschäft zu machen. Dass es die Kaffeerösterei Niemeyer nach 117 Jahren immer noch gibt, ist vielmehr auf einen bestimmten Aspekt zurückzuführen: Qualität.

Bettina Stock-Rohde (v.l.), Karola Marquardt und Tanja Aust betreuen in Bad Eilsen ein riesiges Sortiment aus Wolle. jak
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Wunderbare Welt der Wolle

Bad Eilsen. Wer anhand der Öffnungszeiten denkt, Karola Marquardt hätte Freizeit ohne Ende, der irrt. Auch wenn ihr Wollgeschäft „Wollissimo“ für zwei Stunden seine Pforten schließt, heißt das noch lange nicht, dass Marquardt und ihre drei Mitarbeiterinnen dann gemütlich Kaffee trinken. „In der Mittagspause packen wir die Pakete für das Internet, kümmern uns um Nachbestellungen, entwerfen auch mal eigene Modelle“, erklärt die Inhaberin.

Das Schlusslicht

Samtgemeinde Niedernwöhren. Einen deutlichen Zuwachs an Beschäftigten bei der kleinsten Ladenfläche pro Einwohner im gesamten Landkreis: So beschreibt die Beratungs- und Managementgesellschaft „Cima“ die Situation des Einzelhandels in der Samtgemeinde Niederwöhren. Zudem hat es nach Angaben der Experten im Erhebungszeitraum zwischen 2006 und 2011 nur minimale Zuwächse beim Umsatz der Geschäfte sowie beim Nachfragepotenzial gegeben.

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Schneller als Amazon

Rinteln. Es sind keine 30 Quadratmeter, die die Buchhandlung von Uta Fahrenkamp ausmachen. Trotzdem hält sich „Buch & Wein“ seit nunmehr sechs Jahren am Kirchplatz, also sogar am Rande der Haupteinkaufsstraßen von Rinteln.

Ihr Service ist Legende: Die beiden „Markant“-Chefs Dieter (l.) und Markus Grimm haben damals alle Anteile von Spar und Heye gekauft und sind seit der Heye-Insolvenz auch Eigentümer des Lebensmittelmarkts. tw
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Erfolgreich seit 130 Jahren

Obernkirchen. Wer mit seinem Geschäft seit 130 Jahren überlebt, muss das Meiste richtig gemacht haben. Ein Blankoscheck für die Zukunft ist das freilich nicht. Das weiß Markus Grimm nur zu gut. Der 36-jährige Kaufmann im Einzelhandel führt als „Markant-Markt nah & frisch Schauenstein“ seit 15 Jahren in vierter Generation fort, was Urgroßvater Wilhelm Grimm 1884 an der Rintelner Straße 72 als Kolonialwarenladen begonnen hat. Tatkräftig unterstützt wird Markus dabei von seinem Vater Dieter (75), der an der Henriettenstraße selbst Jahrzehnte hinter dem Tresen gestanden hat.

Frank Bittner zeigt, wie ein elektronisches Schlagzeug gebaut wird.
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Ohne Internet läuft der Handel nicht

Rehren. Es ist der Horror jedes Spießbürgers. Paket für Paket tragen die Nachbarn kurz vor Weihnachten Trommeln, Becken, Stöcke und andere Krachmacher die Treppe hoch. Und wenn der erste Tusch den beschaulichen Weihnachtsmorgen durchbricht, kommt die schreckliche Gewissheit: Der 14-jährige Sohn des Nachbarn hat gerade ein Schlagzeug geschenkt bekommen. Mit der Ruhe ist es jetzt für immer vorbei. Oder?

Ein Supermarkt zu wenig

Samtgemeinde Nienstädt. Seit der Aldi-Markt im Juni 2013 geschlossen hat, gibt es in der Gemeinde Nienstädt nur noch einen Einzelhandelsmarkt (Penny). Gemeindedirektor Ditmar Köritz zufolge ist das „nach allgemeiner Einschätzung für rund 4500 Einwohner nicht ausreichend“. Allerdings sei die Grundversorgung in diesem Bereich durch die kurze Entfernung zu den Zentren Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg sichergestellt, so Köritz auf Anfrage.

Die Angebote des Wochenmarktes haben zur Entwicklung beigetragen.
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Mehr Verkaufsfläche, mehr Umsatz

Eilsen. Mit Blick auf die Zahl der Beschäftigten spielt der Einzelhandel im Raum der Samtgemeinde Eilsen zwar eine untergeordnete Rolle, gleichwohl hat in den zurückliegenden die Lage in diesem Marktsegment eine stabile Entwicklung mit leicht nach oben weisender Formkurve genommen. Zu diesem Ergebnis kommt die „Cima Beratung und Management GmbH“ aus Lübeck. In einem Gutachten hat sie die Gesamtsituation des Schaumburger Einzelhandels untersucht und dabei auch einen Blick auf die Samtgemeinde geworfen.

An der Langen Straße in Rodenberg gibt es einige Leerstände. kle
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Innenstadt belebt

Samtgemeinde Rodenberg. Konkurrenz durch Internethandel und außerhalb gelegene Einkaufszentren, die ihrerseits mit den Wettbewerbern aus dem Netz zurechtkommen müssen, machen dem Einzelhandel in den Innenstädten auch in der Samtgemeinde Rodenberg zu schaffen. Leerstände sind keine Seltenheit. Einen attraktiven und belebten Stadtkern nennt Karl-Heinz Bruns von der Lauenauer Runde als ein Rezept für ein stabiles Geschäftsumfeld, das sich im Flecken bewährt habe.

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„Alles vor Ort“

Samtgemeinde Lindhorst. Im kommenden Jahr feiert der Handel- und Gewerbeverein (HGV) Lindhorst sein 40-jähriges Bestehen. Mit der aktuellen Entwicklung des Einzelhandels ist André Treichel zufrieden. „Alles vor Ort“, kommentiert der Vorsitzende den Stand der Dinge. Auch Jens Schwedhelm, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, ist zuversichtlich: „Die Grundversorgung ist auf jeden Fall langfristig gewährleistet.“ Im Lebensmittelbereich sei die Samtgemeinde sehr gut aufgestellt. Wie berichtet plant Aldi sogar eine Erweiterung seiner Verkaufsfläche in Lindhorst.

„Samen“-Franz Kusnierski: Sein gut sortiertes Gartenfachgeschäft an der Langen Straße ist eines der wenigen verbliebenen – und hat fast alle Nachbarn überlebt. Archiv
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Sie ist besser als ihr Ruf

Obernkirchen. Ein Leerstand neben dem anderen: Worüber sich Ortsfremde kopfschüttelnd die Münder zerreißen, das ist dem Gros der Obernkirchener inzwischen kaum noch eine Entgegnung wert. Sie wissen es längst: So wie einst wird’s im Zentrum der Bergstadt nie wieder werden. Die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen, die schöne heile Einkaufswelt ist und bleibt beidseits der Langen Straße und der Friedrich-Ebert-Straße Geschichte.

Die B 441 ist Fluch und Segen zugleich für den Einzelhandel in Sachsenhagen, der sich links und rechts der Bundesstraße entwickelt.  jpw
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Stabilität im Grenzbereich

Samtgemeinde Sachsenhagen. Einkaufen in der Samtgemeinde Sachsenhagen, im Nordosten Schaumburgs, im Grenzbereich zur Region Hannover? Kein großes Problem, zumindest was die tägliche Grundversorgung angeht, auch die sonstige Versorgungs-Infrastruktur stimmt weitgehend.

Während des Wochenmarkts am Donnerstag herrschte in der Bad Nenndorfer Innenstadt reichlich Betrieb. Bis zur Fußgängerzone verläuft sich der Trubel jedoch meist wieder. kle
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Drei Schließungen in der Fußgängerzone

Samtgemeinde Nenndorf. Während es für den Einzelhandel insgesamt in der Samtgemeinde Nenndorf einer Studie der „Cima Beratung und Management GmbH“ zufolge in den vergangenen Jahren leicht aufwärts gegangen ist – besonders die Supermärkte und großen Geschäfte außerhalb des Stadtkerns haben „Konjunktur“ –, hat die Bad Nenndorfer Fußgängerzone weiterhin mit großen Problemen zu kämpfen. Bald soll ein neuer Rewe-Markt an der Kurhausstraße entstehen. Zugleich stehen der Fußgängerzone drei neue Schließungen bevor.

Sabine Herde (l.), Inhaberin des Reformhauses Sabine Korf, nimmt von unserer Medienberaterin Ines Feldmann den „Kauf hier“-Zahlteller entgegen.  tol
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Bunte Zahlteller verweisen auf Aktion

Rinteln. Die von den Schaumburger Tageszeitungen initiierte Serie „Kauf hier“ macht im örtlichen Handel zunehmend auf sich aufmerksam – dieser Tage etwa durch weiße mit dem bunten „Kauf hier“-Logo versehene Zahlteller, die sich auf den Tresen der Geschäfte befinden. So auch im Reformhaus „Sabine Korf“.

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Kauf hier – aber wo und was?

Rinteln. Gut gemeint sei das ja mit dieser Aktion ,,Kauf hier“, erklärte kürzlich ein Bekannter und merkte spitz an: ,,Aber in Rinteln kriege ich doch längst nicht mehr alles, was ich brauche!“ Ein Urteil, das, so verheerend es klingt, auch bei den Verantwortlichen in der Stadt angekommen ist. Sie versuchen mit dem bei der Cima beauftragten ,,Masterplan Innenstadt“ dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Frequenzbringer Wochenmarkt: Er sorgt dafür, dass insbesondere freitags die Kassen des innerstädtischen Einzelhandels klingeln. rc
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„Den Bestand hegen und pflegen“

Bückeburg. Mit 567 Mitarbeitern ist der Bückeburger Einzelhandel – zusammengefasst – einer der größten Arbeitgeber der Stadt. 2008 waren es noch 498 Mitarbeiter. Das hat die „Cima Beratung + Management GmbH“ aus Lübeck in einem Gutachten über die Gesamtsituation des Schaumburger Einzelhandels ermittelt, das im September dieses Jahres vorgelegt worden ist.

Blick auf den Marktplatz in Rehren: 118 Menschen sind bei den Einzelhändlern im Auetal beschäftigt. tol
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Entwicklung zeigt nach oben

Auetal. Zum Verzweifeln ist die Situation des Einzelhandels nicht. Natürlich, das Auetal ist nicht Rinteln, ist nicht Bückeburg, ist erst recht nicht Hameln. Aber auch wenn der Einzelhandel in der Gemeinde zwar langsam weniger wird, stiegen der Umsatz und die Verkaufsfläche pro Einwohner im Zeitraum 2006 bis 2011 doch deutlich.

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Auf dem Vormarsch

Landkreis. Ein paar Klicks, schnell ein Haken gesetzt und die Bestellung der Bücher und DVDs ist abgeschickt. Wenige Sekunden später vibriert das Smartphone: Der Online-Shop bestätigt den Bestellungseingang. In zwei bis drei Tage sollen die gewünschten Produkte zu Hause eintreffen. Einkaufen kann so einfach sein. Dennoch: Viele Kunden setzen auf den heimischen Handel. Sie haben gute Gründe dafür.

Besonders an Wochenmarkt-Tagen ist die Stadthäger Innenstadt zumeist gut mit Kunden gefüllt.  Archiv
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Abgestimmt wird mit den Füßen - in Stadthagen

Stadthagen. An etlichen Tagen im Jahr ist es in der Stadthäger Innenstadt gerammelt voll. Dann sind zumeist Großveranstaltungen angesagt wie die Autoschau, das Maifest, der Krammarkt oder die Tage der Weserrenaissance. Dieser Anblick steht sinnbildlich für die Rolle der Kreisstadt als führende Einkaufsstadt im Umland.

Passanten betrachten in der Rintelner Fußgängerzone die Auslage eines Schuhhändlers.  tol
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Abgestimmt wird mit den Füßen - in Rinteln

Rinteln. ,,Rinteln überrascht!“ – seit mehr als zehn Jahren wirbt das schmucke Weserstädtchen unter diesem Slogan um Besucherinnen und Besucher aus dem Umland. Mit einem sechs Mal im Jahr erscheinenden Magazin mit umfangreichem Veranstaltungskalender, der ein Beleg für die Richtigkeit der Werbebotschaft ist: Von herkömmlichen bis historischen Stadtrundgängen über die vielfältigen Aktivitäten der Vereine bis hin zu den Großveranstaltungen wie ,,Rinteln Mobil“, Weinfest oder den beiden Messen im Mai und November reicht die Palette des Angebotes.

Viel mehr braucht ein gutes Bier nicht: Hopfen und Malz, Wasser und Hefe. Aber die Vollmundigkeit, die das Bier von Holger Meier und sein Team auszeichnet, lassen die Biere der großen Brauereien vermissen. Das hat seinen Grund, und am fehlenden Rührpaddel
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Hopfen, Malz, Vollmundigkeit

Vehlen. Holger Meier ist kein Freund großer Worte: Braubeginn ist nachts um zwei, eine Schicht dauert zehn Stunden, in sechs Wochen will er durch sein mit dem neuen Getränk.

Menschen auf Einkaufstour in der Rintelner Innenstadt: In unserer neuen Serie „Kauf hier“ geht es um die aktuelle Lage und Perspektiven des Einzelhandels in Schaumburg.  tol
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Wenn der Einzelhandel schwächelt...

Landkreis. Wer Sonntagsnachmittags bei einigermaßen schönem Wetter durch eine der Schaumburger Innenstädte spaziert, gerät ins Staunen: Voll ist es; wie zu Großelterns Zeiten drängen sich die Menschen vor den Schaufenstern und begutachten die Auslagen, beleben Eiscafés und Gaststätten, haben Zeit für einen kleinen Plausch mit Freunden und Bekannten, die für ihren Sonntagsausflug das gleiche Ziel gewählt haben.

Partner der Aktion

Adalberts


Akustik Weyrauch


Ambiente Accessoires


AmiGreta


Atelier Bicak


Atelier R. Taborsky


Augenoptik-Hör- geräte Wehmeyer


Aurum die Goldschmiede


Autohaus Bredemeier


Blumen Pennings


DI NOTO


IQ beckmann


Betten Maack


Buch & Wein


delicatafrüchte


Donna Lifestyle


DUO


E center Künneke Obernkirchen


Ella


Ephesus


Fischer Textil


Fleischerei Rauch


Friends Mobile Bückeburg


Fritz Kuhlmann


Gödecke


Jule


Kaffee Niemeyer


Küchencentrum Holtmann


Leder Klaus


LGK Röwer


Lohse Bürotechnik


Marion's Kleine Modewelt


Markant


medea


Möbel Holtmann


Nahkauf


OK-Konzept Obernkirchen


Optiker Bertram


Paper Maxx


Parfümerie Bianca


Parfümerie Koulen


Pelzing-Radsport


Photo Struck


Quickschuh


Reformhaus Korf


Rehrener Apotheke


Samadhi


Schild-Center Bückeburg


Schloss-Apotheke


Schuh Peters


Schuhhaus Kreth


Schuhhaus Schneider


Schreibwaren König


Speisekorn Schuhtechnik


Sport Duwe Porta


Sport Fischer


Stadthäger Apotheke


Stoff Werk


Sylke F.


TUI ReiseCenter


Twisty


Unikum


Vinaigrettes


Wollbrink Optik


Wollissimo


WollLust


World of Hair


Zweirad Reese


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