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Name UNICEF missbraucht

Sprecherin Stühm reagiert auf Polizeibericht / „Setzen keine Drücker ein“
Hannelore Stühm (v.l.), Christine Baumgärtner, Ursel Rabe und Gerti Kern vom Unicef-Team Schaumburg.

Eilsen/Landkreis. „Im Namen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen sind zurzeit definitiv keine Sammler im Landkreis Schaumburg unterwegs.“ Mit diesen Worten reagiert Hannelore Stühm als Sprecherin des UNICEF-Teams Schaumburg auf eine Pressemitteilung der Polizei vom Freitag vergangener Woche.
Die Polizei hatte am über einen Vorfall vom zurückliegenden Donnerstag berichtet, demzufolge zwei angebliche UNICEF-Mitarbeiter – ein junges Pärchen, das nur sehr gebrochen Deutsch sprach – sich unter dem Vorwand Zutritt in die Wohnung einer 78-jährigen Rentnerin verschafft hatten, die Toilette aufsuchen zu müssen. In diesem Zusammenhang hatte die Polizei auch mitgeteilt, dass UNICEF auch an Haustüren um Spenden bitte – die Mitarbeiter seien geschult und mit entsprechenden Ausweisen ausgestattet.
„Für den Augenblick können wir das ganz und gar ausschließen“, erklärt jetzt Hannelore Stühm. Die UNICEF-Zentrale in Köln informiere ihre lokalen Teams rechtzeitig über solche Sammelaktionen. Derzeit jedoch seien keine UNICEF-Sammler unterwegs. „Hier ist der Name UNICEF offensichtlich in betrügerischer Absicht missbraucht worden“, so Stühm.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen setze auch keine „Drücker“ ein, um an Haus- oder Wohnungstüren um Spenden zu werben.

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