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Giftköder? Labrador fast verendet

„Celly hat das Schlimmste überstanden, ist aber noch schwach auf den Beinen“, sagt Marco Struckmann. tw

Krainhagen. Treibt erneut ein Hundehasser im Bereich der Bergstadt sein Unwesen? Fakt ist: Beim Gassigehen mit seiner Labradorhündin „Celly“ hat das sieben Jahre alte Tier nach Darstellung seines Halters an einem in Krainhagen ausgelegten Giftköder geknabbert. Nur dank der Hilfe einer Bückeburger Tierarztpraxis konnte Celly gerettet werden. Erst im Januar war der Golden Retriever „Sam“ dagegen gestorben, als er unweit der Stoevesandtstraße Kontakt mit einem Giftköder hatte (wir berichteten).
„Ich bin am Sonntag, 23. November, zwischen 14 und 15 Uhr mit Celly auf einem Pattweg im benachbarten Neubaugebiet unterwegs gewesen“, berichtet Marco Struckmann; der 34-Jährige wohnt an der Beckmarhau. „Da habe ich gesehen, dass das Tier im hohen Gras mit etwas am Gange war.“ Struckmann dachte sich nichts Böses. In den Abendstunden erbrach sich die Labradorhündin zunächst zu Hause. „Am Montag hat Celly dann enorm viel getrunken – und wurde zusehends träger.“ Der Krainhäger begann, Verdacht zu schöpfen; denn die Hündin ist sonst eher quirlig. „Dienstagmorgen hat sie dann kein Fressen mehr angerührt und war völlig apathisch“, erzählt Struckmann.
Nach einer Kurzrecherche im Internet, die seinen Verdacht erhärtete, fuhr er mit Celly sofort in die Tierarztpraxis.

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